03. 11. 2015
von Ingo Hermes

MITmachen – auch bei der Integration von Flüchtlingen

Auch in Wildeshausen ist das Flüchtlingsthema inzwischen angekommen. Bis zu 500 Asylsuchende wohnen zumindest zeitweise in den Turnhallen der Kreisstadt. Im Vorstand der MIT haben wir uns intensiv Gedanken gemacht, wie unser Beitrag zu dieser großen Herausforderung aussehen könnte.

  • Bietet die gegenwärtige Situation nicht auch Chancen? Sind möglicherweise auch gut ausgebildete Menschen unter den Flüchtlingen, deren Kompetenz wir nutzen könnten?
  • Unter welchen Bedingungen darf ich einen Asylbewerber beschäftigen?

Wir haben einen Fragenkatalog an die Stadtverwaltung und den Landkreis geschickt, um zu erfahren, unter welchen Bedingungen die Asylsuchenden beschäftigt werden dürfen.Wir glauben, dass eine sinnvolle Beschäftigung in einem der Wildeshauser MIT-Unternehmen die bessere Alternative zur fragwürdigen Warteschleife in den Turnhallen sein könnte.

Leider sind die gesetzlichen Vorgaben sehr starr und bieten wenig Spielraum. So darf in den ersten drei Monaten (Wartefrist) überhaupt keine Beschäftigung angenommen werden.

  • Welche kreativen Möglichkeiten bestehen (Praktika, Hospitation etc.)?

Leider sind wir bislang noch nicht sehr viel weitergekommen; auch Stadtverwaltung und Landkreis konnten noch nicht wirklich weiterhelfen.

Unsere Fragen an unsere MITglieder sind:

  • Wer „scannt“ die Qualifikationen der Menschen (z. B. in Wildeshausen)?
  • Wer von unseren MITgliedern könnte sich so etwas vorstellen?
  • Welche Betriebe haben welchen Bedarf?
  • Wer von Ihnen kann sich eine MIThilfe vorstellen und würde MIT-machen?

 

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